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Gernot Auer tritt wieder fest in die Pedale

 Foto © Gepa

Gernot Auer hat sich nach Verletzungspause mit einer starken Vorstellung zurückgemeldet.
Gernot Auer kann zu Recht behaupten, dass er sich im Sattel seines Rennrads pudelwohl fühlt. Im zweiten Jahr als U23-Radrennfahrer bei Atus Knittelfeld verbuchte der Ponigler eine perfekte erste Saisonhälfte. "Höhepunkt war das Kriterium in Weiz, wo ich mich in meiner Heimat präsentiert habe." Über den Sommer ist es rund um den jungen Oststeirer etwas ruhiger geworden. Eine abermals aufgetretene Knieverletzung machte ihm zu schaffen. "An der Sitzposition lag es diesmal nicht, obwohl wir hier etwas nachjustiert haben. Ich denke, da hat sich eine Überbelastung bemerkbar gemacht", sagt Auer.
Nach vier Wochen Pause meldete er sich bei einem Eliterennen in Tirol in gewohnter Stärke zurück. Gleich zu Beginn in der Spitzengruppe dabei, meisterte Auer etliche Attacken, bevor er mit einer 15-Mann-Gruppe ausreißen konnte und auf Platz sechs fuhr. Der Saisonausklang wird noch einmal spannend. Auer möchte bei der Oberösterreich-Rundfahrt gut abschneiden, ebenso beim Cupfinale. In der Klasse U23 ist noch einiges möglich. "Mit einem starken Abschluss könnte ich den Sprung unter die Top zehn noch schaffen. Damit hätte ich mein Saisonziel auch erreicht."
Die österreichischen Meisterschaften im Zeitfahren wird Auer als Standortbestimmung nutzen, im Vorjahr blieb er unter seinen Erwartungen. Für die kommende Saison ist bei Auer noch alles offen.
Quelle: Kleine Zeitung

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