Valentin Zeller sein Weltrekordversuch wegen Schlechtwetter abgebrochen
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Nach 6 Stunden und bereits 29 Runden (= 6.003 hm) zwangen Regenfälle den Extremradsportler zum Abbruch.
Keine Gnade hatte der Wettergott mit dem oberösterreichischen Extremradfahrer Valentin Zeller. Von Freitag (12.9. um 12:45 Uhr) bis Samstag (13.9. um 12:45 Uhr) wollte Zeller in Schladming innerhalb von 24 Stunden 20.050 Höhenmeter überwinden uns sich somit den neuen Weltrekord im 24 Stunden Höhenmeter fahren holen.
Die ersten Stunden liefen perfekt, doch nach fünf Stunden setzte starker Regen ein und verwandelte die Straße zu einer richtigen Rutschbahn. Noch eine Stunde fuhr Zeller trotz Regen weiter – doch es wurde rasch klar: Unter diesen Umständen war nicht mehr an einen Weltrekordversuch zu denken - die Abfahrten wurden zu einer wahren Rutschpartie und der Regen kühlte den Körper extrem aus.
„Schweren Herzens haben wir entschieden, den Weltrekordversuch abzubrechen“ so Zeller enttäuscht. „Für mich selbst ist es optimal gelaufen, aber auf das Wetter hat man keinen Einfluss“. Zeller ist übrigens nicht der Einzige, der bei einem solchen Weltrekordversuch am Wetter scheitert. Auch die amtierenden Weltrekordhalter – die Brüder Turnovsky (Steiermark) - brauchten insgesamt drei Anläufe, bis das Wetter optimal passte und sie sich mit 20.049 gefahrenen Höhenmetern den neuen Weltrekord holten.
Valentin Zeller war optimal auf Weltrekordkurs.
Das Vorhaben startetet ausgezeichnet - um 12:45 Uhr erfolgte der offizielle Start am Fuße des Fastenberg auf der Planaistraße. Rund 2,1 km galt es, hinaufzufahren und dabei 207 Höhenmeter zurück zu legen. Danach erfolgte die Abfahrt.
In den sechs Stunden konnte Valentin bereits 29 Runden fahren – das entspricht 6.003 Höhenmetern. Durchschnittlich brauchte der Bad Ischler für eine Runde zwischen 12:30 und 12:45 Minuten. Hochgerechnet wären dies in 24 Stunden knapp 24.000 Höhenmeter – wenn man vom Ermüdungsgrad absieht. „Es ist bis zum Beginn des Regens perfekt gelaufen, ich war mehr als im Plan, super im Rhythmus und es hat einfach gepasst“, so Valentin Zeller.
Wettervorhersage hat sich leider bewahrheitet.
Schon Tags zuvor bereitete dem 31-jährigen die Wettervorhersage Kopfzerbrechen. Für die Abendstunden des Freitags wurden Regenfälle vorausgesagt – und diese sollten sich auch bewahrheiten. Am späten Nachmittag setzte der Regen ein und auch die Wetterprognosen für die nächsten Stunden sagten keine Verbesserung voraus. „Natürlich bin ich enttäuscht, weil so ein Vorhaben mit sehr viel Vorbereitung und Aufwand verbunden ist.“, so Zeller, „dennoch wird die Welt nicht untergehen und ich werde den Weltrekordversuch auf einen anderen Zeitpunkt verschieben“.
Viel Pause gönnt sich der Bad Ischler jedoch nicht, denn ab 21. Oktober wartet als Saisonabschluss wieder die Crocodile Trophy – das 10 Tages-Etappenrennen im Outback von Australien.
Quelle: Valentin Zeller
Ein Video von Valentin Zeller in Schladming
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