Schriftgröße: A  A  A

Eine richtige Sitzposition kann auch den Beckenschiefstand korrigieren.

Georg Berger kam am 03.03.2007 zu mir.
Georg sagte mir, dass ihm die Rückenschmerzen beim Radfahren sehr lästig seien, und er sein gewohntes Training dadurch nicht absolvieren kann.
Seine Rennradschuhe verursachten ihm auch immer Schmerzen.
Für mich stand fest, dass man die Sitzposition erst analysieren muss, um die Differenzen wieder auszugleichen.
Ich machte Fotos und Videos von seiner Sitzposition.
Meine ersten Fotos machte ich mit einer sehr hohen Belastung von einem Video heraus, um die Sitzposition optimal zu erkennen.
Hier die ersten Fotos mit den sieben Punkten für eine optimale Sitzposition 

 

Hier das Video von der ersten Sitzposition


Link: sevenload.com

Meine Erkenntnis von der ersten Sitzposition war, dass man bei den Schuheinlagen nachhelfen kann. Ich klebte die Schuheinlagen so, dass der Beckenschiefstand sich wieder ausgleichen kann.
Wenn die alten Schuheinlagen fertig geklebt sind, kommen sie zu einem orthopädischen Schuhmacher, der die alten von mir geklebten Schuheinlagen, in neue orthopädische Einlagen fertigt. Sie müssen meistens in verschiedenen Höhen (Dicke) gefertigt werden.
Hier das Foto mit dem vor geklebten Schuheinlagen

Die Sitzposition wurde auch verändert, und zu den neuen vor geklebten Schuheinlagen angepasst.

Hier Fotos von der zweiten Sitzposition ohne Belastung

Hier das Video von der zweiten Sitzposition


Link: sevenload.com

Georg macht das Radfahren jetzt wieder Spaß, und entschied sich, ein Triathlonrad zu kaufen.

Am 12.02.2008 kam Georg zu mir um seine Sitzposition auf sein neues Triathlonrad einstellen zu lassen.

Hier das Video mit der neuen Sitzposition auf dem Triathlonrad


Link: sevenload.com

Hier ein Text von Georg Berger er schrieb über seine Erfahrung mit einer Sitzposition.

2003 begann ich etwas intensiver mit dem Rennrad zu fahren und die Umfänge wurden größer. Nach einer gewissen Zeit stellten sich bei den Ausfahrten regelmäßig mehr oder weniger große Schmerzen im linken Knie und (vor allem in der Zeitfahrposition) Rückenschmerzen ein. Da begann ich im Internet ein wenig über Sitzpositionen zu googlen und gelangte so auf Raimunds Homepage.
Erst dachte ich, ich säße nur falsch am Rad und ein paar Einstellungen am Rad würden genügen – beim ersten Besuch in Feldbach stellte sich jedoch heraus, dass das nicht ganz genügte.
Schon auf den ersten Blick erkannte Raimund bei mir einen Beckenschiefstand. Die Folgen dieser Fehlstellung waren neben eingangs erwähnten Schmerzen, dass ein Fuß etwas schiefer auf dem Pedal stand als der andere und ein Oberschenkel fast am Sattel scheuerte und auf der anderen Seite ein paar Zentimeter Luft waren.
Mit aufgeklebten Kartonstücken auf den Einlagesohlen (später durch speziell angefertigte Einlagen ersetzt) und einigen Veränderungen am Rad änderte sich das schlagartig: eine angenehme Sitzposition, bei der ich zusätzlich mehr Druck aufs Pedal bringe.
Besonders hervorzuheben ist, dass neben verbesserter Haltung am Rad auch therapeutisch geholfen wurde und ein schmerzhaftes, unverkrampftes Fahren möglich ist.

Heuer habe ich mir ein Triathlonrad geleistet und wurde nach anfänglichen Sitzproblemen (Schmerzen im Dammbereich und kein Druck in der Aeroposition) gleich bei Mundl vorstellig.
Mir ist es neben der bestmöglichen aerodynamischen Position besonders wichtig, eine Langdistanz frei von Rückenschmerzen absolvieren zu können. Nach einigen Veränderungen am Rad sieht das schon sehr gut aus und fühlt sich vor allem gut an – ohne Sitz- und Rückenbeschwerden – trotz ordentlicher Überhöhung.
Die erste Feuerprobe, sprich Wettkampf, steht noch aus, aber die ersten Trainingseinheiten stimmen mich optimistisch. Das schwächste Glied in der Kette Rad-Sitzposition-Mensch bin jetzt definitiv ich ;-), aber ich arbeite daran.

Kommentar von: Andreas

Wär es nicht sinnvoller, statt einer dickeren Einlage IM schuh, unter die pedalplatte eine erhöhung zu machen? Dann hätte man gleich viel platz im linken u rechten schuh! So was gibt es zB. von speedplay, die unterlegplatten sind jeweils 4mm hoch. Da kann man locker auf 0,8cm kommen, und wenns nicht reicht dann immer noch einen halben cm IN den schuh (einlage) machen

Kommentieren gesperrt