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Andreas Fuchs gewinnt am Stubenbergsee

Nach dem Sieg beginnt für Andi Fuchs das lange Warten ... Simone Helfenschneider-Ofner gewinnt bei den Damen
Nicht nur in Wien wurde am gestrigen Samstag gekämpft, auch am Stubenbergsee beim Apfelland Triathlon über eine verkürzte Mitteldistanz wurden starke Leistungen gezeigt. Über die Mitteldistanz gingen die Siege an Simone Helfenschneider-Ofner und Andi Fuchs.
Über die zeitgleich ausgetragene Olympische Distanz siegten Barbara Tesar und Andreas Gräf. Vom Wettkampf berichtet Andi Fuchs:
Gestern hab ich erneut die Mitteldistanz am Stubenbergsee gewinnen können, was für ein Tag!!!
Am Freitagabend hab ich mir meine Startnummer geholt, da meine Frau Sandra gemeint hätte es wird vielleicht e noch a bissl dauern…
Nach dem Vienna Citytriathlon vor 2 Wochen, der nicht so gelaufen ist, weil ich einen Sieg erzwingen wollte, hab ich es dann auch beim Training etwas übertrieben und so musste ich die letzte Woche etwas kürzer treten, was aber nicht so schlimm war da ich so immer auf Abruf war…
Von dem Rennen auf der Donauinsel hab ich glaub ich viel gelernt, so war es schon mein Ziel meinen Sieg vom Vorjahr zu wiederholen, obwohl die Konkurrenz dieses Jahr wohl stärker war, aber es war nicht mein primäres Ziel. Ich hab viel mehr versucht jeder Sekunde des Rennens und das waren immerhin 2 Stunden 53 Minuten und 20 davon das maximale aus mir herauszuholen. Die letzten 2 Wochen bin ich etliche male im Stubenbergsee geschwommen um mein „openwater swim“ und meine Orientierungsfähigkeit zu verbessern, mit Erfolg, so bin ich deutlich besser geschwommen wie im Vorjahr und konnte schon nach etwas mehr als 10km auf das Führungsfahrzeug auffahren.
Obwohl ich anfangs nach der Wechselzone wie oft etwas Start Schwierigkeiten hatte bin ich ruhig geblieben und hab auf meine Chance gewartet. Die sah ich auf den letzten par Hundertmeter auf den Anstieg aufs Gscheid, ich attackierte aus einer kleinen Gruppe und nutze Bergab meinen Heimvorteil aus da ich die Strecke im Training schon etliche male gefahren bin. Unten angekommen sah ich keinen mehr hinter mir und so fuhr ich auf der 2. Hälfte im etwas flacheren Teil allen auf und davon, so das ich mit etwas 3 Minuten Vorsprung zum Laufen kam. Nach anfänglichen Schwierigkeiten nicht zu letzt aufgrund der Hitze, sah ich nach der 7km Wende Markus
als ersten meiner Verfolger, und von dem Augenblick an biss ich noch mehr die Zähne zusammen und rannte deutlich schneller als die erste Hälfte bis ich kurz vor dem ziel meine Tochter Lisa sah und mir ihr gemeinsam jubelnd ins Ziel lief. Wau das war echt wieder ein super feeling, das ich schon wieder etwas vermisst hatte…
Beim Siegerinterview bedankte ich mich bei unseren 3., das er sich noch etwas zeit gelassen hatte, da ich auf der Strecke immer wieder von Betreuern die Info bekam das alles in Ordnung mit Sandra ist und ich das rennen weiter machen konnte….
Also nun kann er kommen!!!! Wir sind schon ganz aufgeregt und vor allem bereit!
Danke fürs Anfeuern und für die Gratulationen

Quelle: trinews

Sitzposition Fuchs Andreas 2010

Link: fuchs andreas zeit 2

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