Michi Weiss 12. beim IM 70.3 St. Pölten
![]() |
Tolles Rennen von Michi Weiss, das a ber nicht ganz nach Plan für ihn verlief. Nach 27:52 stieg er als 42.Profi aus dem Wasser und kam in T1 zu Sturz, was Abschürfungen an den Armen und eine Prellung am Knie zur Folge hatte.
Er benötigte dann bis km 60 auf dem Rad, um auf eine 20-köpfige Verfolgungsgruppe aufzuschliessen. Ganz vorne hatte sich der Belgier Marino Vanhoenacker an die Spitze gesetzt, wobei ihm Ironman Weltmeister 2007, Chris McCormack, dichtauf folgte.
Michi Weiss fuhr auf seinem Cannondale Slice mit 2:14:31 den schnellsten Radsplit des Tages auf der zum Vorjahr um fast 3 km längeren Radstrecke. Leider konnte er die grosse Verfolgergruppe bis zurück nach St.Pölten nicht mehr komplett abschütteln und kam als 8.Platzierter in die 2.Wechselzone.
Der harten Führungsarbeit auf dem Rad musste er dann Tribut zollen und schaffte mit 1:14:58 „nur“ die 13.beste Laufzeit. Bester Österreicher wird Franz Höfer als 11.in 4:00.11 vor Michi Weiss (4:00:44) und Peter Schoissengeier. Der Australier Chris McCormack und der Belgier Marino Vanhoenacker lieferten sich ein mitreissendes Laufduell, das an den legendären „Ironwar“ erinnerte. „Macca“ gewinnt im Sprintfinale mit 3 Sekunden Vorsprung. Michi Weiss´Coach Mario Huys im O-Ton:“Ich bin mit Michi´s Leistung sehr zufrieden, aber bis Hawaii müssen wir noch hart arbeiten.“
Ergebnisse auf www.pentek-timing.at
1. Chris Mc Cormack AUS 3:54.15
2. Marino Vanhoenacker BEL 3:54.18
3. Massimo Cigana ITA 3:56.22
1. Sandra Wallenhorst GER 4:28.46
2. Lucie Zelenkova CZE 4:30.03
3. Steffen Caroline SUI 4:31.50
Quelle: Mario Hoys
Sitzposition für IM 70.3 St. Pölten 2009

