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Ein Blick hinter die Kulissen eines Ironman

Foto © kk

Dietmar Melmer - "Ironman" aus Oberhaag - lässt sich in die sportlichen Karten blicken. Für die gute Sache lädt er am 1. Dezember zum Streifzug durch sein Triathlonjahr 2009.
Schwimmen über eine Länge von 3,8 Kilometer, 180 Kilometer Radfahren und als Draufgabe noch 42,1 Kilometer Laufen - das sind die sportlichen Eckdaten eines Ironman-Triathlonbewerbes. Extrem ist diese Anforderung für den Oberhaager Dietmar Melmer - zuletzt sogar bei der Ironman World Championship auf Hawaii am Start - aber dennoch nicht. "Ein Wettkampf ist nur so extrem, so gut oder schlecht man vorbereitet ist", ist Melmer überzeugt.
Vielmehr gerät er ins Schwärmen, wenn er an die Stimmung bei Ironman-Bewerben denkt. "Wenn man das einmal erlebt hat, ist man gefesselt. Diese Kombination aus tollen Athleten, unglaublich vielen Zuschauern und örtlich unterschiedlichen Begebenheiten ergibt eine unglaubliche Athmosphäre, die einen nicht mehr los lässt. Das ist wie ein ansteckender Virus, Inkubationszeit gibt es dabei keine", so der sportbegeisterte Masseur.
An den Eindrücken und Erlebnissen seines Triathlonjahres 2009 will er nun auch die Öffentlichkeit teilhaben lassen. Einen Vortrag gibt es am 1. Dezember um 19 Uhr im Kulturzentrum Leibnitz. Und zwar für die gute Sache. Der Erlös der Benefizveranstaltung geht an "Licht ins Dunkel", zweckgebunden für zwei Familien im Bezirk Leibnitz. "In Florida erlebten meine Frau und ich mit, wie die Eltern von zwei tödlich verunglückten Triathleten deren Asche ins Meer geschüttet haben. Und da war ich so demütig und dankbar, dass ich lebe und gesund bin. Daher möchte ich jenen, die dieses Privileg nicht genießen, ein wenig helfen", erklärt Melmer sein karitatives Engagement.
Interessante Erzählungen und beeindruckende Bilder darf jeder Besucher des Benefizvortrages erwarten. Jeder Ironman-Bewerb hat seinen besonderen Reiz, andere Herausforderungen. Und dennoch nimmt Hawaii eine Sondereinstellung ein. "Ich sortiere gerade die Fotos, und da werden Erinnerungen, Eindrücke, sogar Gerüche wieder wach. Und ich weiß, dort möchte ich wieder hin", so Melmer.

Quelle: Kleine Zeitung

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