Wolfgang Seidl trumpfte beim Ironman in Klagenfurt auf
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Der Bierbaumer Wolfgang Seidl war bei seinem zweiten Ironman stark.
Eine gehörige Leistungsexplosion vollbrachte Wolfgang Seidl beim heurigen Ironman in Klagenfurt. Beim ersten Antreten 2007 am Wörthersee war der Bierbaumer mit 9:55 Stunden bereits sehr gut unterwegs. Heuer legte Seidl noch ein Schäuflein nach und beendete den Ausdauerbewerb in 9:17 Stunden.
Zeitfaktor. Der Dank gilt vor allem seinem Trainer. "Johann Lindner hat hervorragend mit mir gearbeitet. Deshalb ist es auch so gut gegangen", erzählt der 32-Jährige, der hervorhebt, dass der Zeitfaktor in der Vorbereitung eine ganz wichtige Rolle spielt. "Wenn ich die nötige Zeit zum Training habe, ist es realistisch, dass ich unter der Neun-Stunden-Marke bleibe. Das wäre ein Traum", sagt der Oststeirer.
Coup blieb verwehrt. Trotz der tollen Leistung blieb Seidl der ganz große Coup verwehrt. Das Ticket für die Weltmeisterschaft auf Hawaii wurde nicht gelöst. "Im Vorjahr hätte diese Zeit noch gereicht, aber heuer war es leider zu wenig", erklärt der Triathlet. "Aber vielleicht klappt es ja in der Zukunft." Mit Klaus-Dieter Kurz (9:57:26) blieb ein weiterer Ost-steirer unter zehn Stunden. Robert Pinitzer blieb knapp zwei Minuten über der "Schallmauer". Weitere "Finisher": Thomas Wilfer 11:57:41, Gabriele Donner 12:48:59, Markus Lang 14:55:24
Quelle: Kleine Zeitung
Hier ein Video von der Sitzpositionseinstellung von Wolfgang und mir, die er beim Ironman in Klagenfurt 2008 fuhr.
Ein Email von Wolfgang an mich:
Hallo Raimund,
Hab gerade gesehen dass Du meinen Bericht in der Kleinen auf Deiner Homepage geposted hast. Ja, Klagenfurt ist wirklich gut gelaufen, ich hab mich auf dem Rad immer gut gefühlt, hatte keine Problem mit Taubheitsgefühl und hab jede Menge Leute überholt. Die zweite Runde bin ich immer alleine und vorne vorweg gefahren, bin mir zeitweise ziemlich einsam vorgekommen.
Danke nochmals für Deine Hilfe und Unterstützung.
Lg,
Wolfgang

