Die U17-Fahrer der LLZ-Knittelfeld starteten ihre Saison in Italien
U17 bei Radrennen in PIERIS
Beitrag vom 03.04.2008
Dazu ein Bericht von Marco Peinhaupt
Am Samstag, dem 29.03.2008, brachen wir in gespannter Erwartung nach Italien auf, um gleich das erste Rennen der Saison in internationaler Atmosphäre zu bestreiten.
Nach gut 3 1/2 Stunden Fahrzeit erreichten wir unseren Bestimmungsort. Unweit des Rundkurses fanden wir im Hotel Furlan in Ronchi Unterkunft und Verpflegung. Die noch verbleibende Zeit bestmöglich nützend, kundschafteten wir ungeachtet aller sprachlichen Barrieren den genauen Verlauf der Rundstrecke aus.
Die Nacht zum Sonntag verlief weniger im Sinne einer optimalen Rennvorbereitung, da sowohl die ungewohnt weichen Betten, als auch die durch die südliche Wärme aktiv gewordenen Mücken unsere Ruhe empfindlich störten.
Die Umstellung auf die Sommerzeit und der auch dadurch bedingte frühe Starttermin bewegten uns zeitig zu frühstücken. Dann begannen wir am Parkplatz des Hotels sorgfältig mit den letzten Rennvorbereitungen : Auswahl der richtigen Laufräder, richtiger Reifendruck, richtige Übersetzung, funktionierende Schaltung und ausreichende Rennverpflegung.
Während unser Betreuer mit dem Auto ins Startgelände fuhr und für uns alles bestens organisierte, radelten Sascha und ich die 8 km bis zum Start. Das für uns ungewohnt starke Starterfeld (100 Fahrer) ließ den Puls schon etwas höher schlagen. Nach der Betreuer-besprechung und Übersetzungskontrolle ging es endlich los.
Pünktlich um 10 Uhr wurde gestartet. Das schon am Beginn des Rennens enorm hohe Tempo und das harte Attackieren ließ uns bald erkennen, dass die großen Mannschaften versuchten, ihre Spitzenfahrer in Position zu bringen.
Den Anweisungen unseres Betreuers folgend bemühten wir uns immer im vorderen Bereich des Feldes zu sein. Versuche, uns eine bessere Ausgangslage zu verschaffen scheiterten an der Gruppendynamik der anderen Mannschaften, die sich mit harter und teils unfairer Fahrweise zur Wehr setzten.
Dennoch gelang es mir mich bei den Wertungsrunden (3.und 4. Runde) immer unter den Top Ten zu plazieren. Doch in der letzten Runde kam es wie es kommen musste: zu einem Massensprint.
Obwohl die ausgewiesenen Ergebnisse nicht ganz das wiedergaben, was wir uns zum Ziel gesteckt haben, waren wir dennoch zufrieden den anfangs für übermächtig gehaltenen Gegnern trotzdem Paroli geboten zu haben.
Das schöne Wetter nützend fuhren wir lange aus und traten erst kurz nach 13 Uhr die Heimreise in der Vorfreude auf das nächste Italienrennen an.
24. Marco Peinhaupt
47. Sascha Schimpfhuber zeitgleich mit dem Sieger
Quelle: RC ARBÖ RAPSO KNITTELFELD
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Sascha Schimpfhuber und ich bei einer Sitzposition und Schuheinlagenkorrektur
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