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Rainer Prüller einmal Mongolei und zurück

Rainer Prüller holt seine Kraft für seinen Duathlon und Triathlonsport in den Bergen.

Hier ein Foto von Rainer Prüller er gewann sensationell die oberösterreichische Landesmeisterschaft im Triathlon über die olympische Distanz!

15 Länder, 15.000 Kilometer und nur 9 Wochen Zeit

Ferne Länder zu bereisen, andere Kulturen kennen zu lernen und atemberaubende Landschaften zu sehen: Das ist von vielen Outdoorliebhabern ein Traum, der nur selten umgesetzt wird. Eine Gruppe von fünf Freunden aus Deutschland hat sich für den Sommer 2008 genau dieses Ziel gesetzt. Klara Prinz, Veronika Uller, Rainer Prüller, Florian Prüller und Gernot Prüller werden am 5. Juli eine Expedition starten, bei der sie in neun Wochen 15 Länder auf zwei Kontinenten bereisen und eine Distanz von 15.000 Kilometern zurücklegen wollen.

Die Reise beginnt

Zunächst wird die zielstrebige Gruppe durch Ungarn, Rumänien und die Ukraine reisen, das Schwarze Meer Richtung Georgien überqueren, um bis in die Türkei zu gelangen. Dort erwartet die Abenteurer der Große Ararat mit seinen 5.165 Metern Höhe, welcher in der Osttürkei gelegen ist und den größten Gipfel des Landes darstellt.

Der Ararat - der biblische Berg

Der Ararat wird wegen seiner biblischen Bedeutung auch als „Wiege der Menschheit“ bezeichnet. Der traumhaft schöne Berg ist für jeden Naturbegeisterten ein unvergessliches Erlebnis. Er ist ein ruhender Vulkan im Ararathochland. Der Berg, der zudem eine große kulturelle Bedeutung genießt, bildet die Grenze zwischen Europa und Asien und wurde am 27. September 1829 durch eine Expedition unter der Führung von J.J. Friedrich Parrot Junior erstbestiegen. Das Felsmassiv bietet keine großen alpinen Schwierigkeiten. Aus diesem Grund ist es möglich, dass auch nicht so erfahrene Trekker den Berg besteigen können. Drei Höhenlager sind bereits auf dem türkischen Giganten errichtet worden, die es zu erklimmen gilt. Ein Auf- und Abstieg dauert im Normalfall vier Tage. Doch der 5.165 Meter hohe Berg fordert von jedermann, der es wagt ihn zu erklettern, eine gute Kondition sowie eine ausgeprägte Höhentauglichkeit.

Rauf auf den Damavand

Eine weitere Kletterpartie steht für die Studentin Klara Prinz und ihre vier Freunde im Iran an. Der Damavand (5.671 Meter hoch) – 70 Kilometer nordöstlich von der Hauptstadt Teheran gelegen – ist der zweite Berg, der auf dem Programm der Abenteurer steht. Der Damavand ist ein leicht rauchender Vulkankegel und im Nahen Osten der größte seiner Zunft. Neben dem bekannteren Kilimandscharo ist der Vulkan einer der höchsten freistehenden Berge der Welt.
An der gleichmäßig geformten Gesteinsformation sind an allen Seiten Routen angelegt worden. Die berühmteste Route geht über die Südwand. Hauptsächlich verlaufen die Touren über Geröll und Sand, sind aber zum Teil auch mit kleineren Kletterreien verbunden. Der Damavand stellt alpine Anforderungen, denen auch Laien gewachsen sind.

Der Weg führt über drei Hochlager

Die bekannte Südroute verläuft über das letzte Dorf Reyneh – Standort des ersten von drei Hochlagern. Über Fahrstraßen kann das zweite Lager erreicht werden, von dem aus ein Wanderweg zum dritten und letzten Lager führt. Hier auf 4.150 Metern Höhe bietet ein kleines Gebäude den Trekkern eine Übernachtungsmöglichkeit. Bis zum ersehnten Gipfelfoto müssen die weiteren 1500 Höhenmeter durch eine Wandertour zurückgelegt werden. Im obersten Teil des Berges sind aus kleinen Löchern aufsteigende Schwefelgase zu beobachten. Mitte Juli bis Anfang September ist es möglich, dass die Bergsteiger den Damavand völlig schneefrei vorfinden. Trotzdem ist eine warme Ausrüstung und ein Zelt unverzichtbar, da in fast 6.000 Metern Höhe auch im Hochsommer die Temperaturen um den Gefrierpunkt liegen.
Der Berg sollte also nicht unterschätzt werden. Der Höhenunterschied vom Fuß des Berges bis zum Gipfel beträgt bis zu 4.700 Meter, deutlich mehr als beim Mount Everest. Reinhold Messner, Bergsteiger aller Achttausender und einer der besten Kletterer unserer Zeit, ist 1970 wegen schlechten Wetterverhältnissen am Berg gescheitert. Das zeigt, dass trotz mangelnder technischer Schwierigkeiten, der Vulkan eine große konditionelle und hochalpine Herausforderung ist.

Das große Ziel: Das Altai Gebirge

Rainer und Florian Prüller sind nicht nur zwei Outdoorsportler, sondern auch leidenschaftliche Hobbyfotografen. Sie werden ihre Ausrüstung mitnehmen, um tolle Bilder von den atemberaubenden Landschaften am anderen Ende der Welt einzufangen - zum Beispiel in Turkmenistan, Usbekistans, Kasachstans und der Mongolei. Das große Ziel ist das Altai Gebirge im Westen der Mongolei. Wenn alles nach Plan läuft, sollte die Gruppe drei Wochen Zeit haben, um Kultur, Menschen und Landschaften in der West-Mongolei zu erforschen.

Das Altai Gebirge

Das Große Altai Gebirge, das Ziel der Reisecrew, ist ein mittelasiatisches Hochgebirge und liegt im Grenzgebiet von Kasachstan, China, Russland und der Mongolei. Zusammengesetzt aus dem Russischen-, Mongolischen- und Gobi-Altai erstreckt es sich über 2.100 Kilometer Länge. Mit 4.506 Metern ist das Belucha Massiv der höchste Punkt der Landschaft. Er ragt 100 Kilometer nordwestlich des Dreiländerecks Russland-China-Kasachstan empor. Wie üblich für die Nordhalbkugel sind die nördlichen Hänge oberhalb von circa 3.000 Metern vergletschert. Mit seinen 1.330 Gletschern auf einer Fläche von 890 Quadratkilometern ist das Altai Gebirge neben dem Kaukasus eines der bedeutendsten Gletscherreservoirs Russlands.

Geplante Rückreise: Erste Septemberwoche

In der ersten Septemberwoche will die Crew wieder in Deutschland sein. Die Rückreise wird durch die ehemaligen Staaten der UDSSR - Russland, Weißrussland, Polen - sowie Tschechien und die Slowakei erfolgen. Als Unterstützung auf der langen Reise wird die Gruppe auf zwei Mitsubishi Pajero Jeeps zurückgreifen. Bei technischem Defekt wird Maschinenbaustudent Gernot Prüller sein Geschick an Motoren einsetzen um die Autos wieder ans Laufen zu bringen.
Mountains2b wird die Gruppe auf ihrer abenteuerlichen Reise begleiten und von den Eindrücken, Erlebnissen, Bildern und Geschichten berichten.

Quelle: www.mountains2b.com

Hier Blogs von Rainer Prüller:

Was ist besser? Eine richtige Sitzposition am Rennrad mit Zeitfahrlenker oder eine Sitzposition mit falscher Biomechanik auf einer aerodynamischen Zeitfahrmaschine.

Auch mit einem nicht Aerodynamischen Triathlonrad kann man es bei einem Triathlon auf´s Stockerl schaffen.

Prüller Rainer gewann sensationell die oberösterreichische Landesmeisterschaft im Triathlon über die olympische Distanz!

Prüller Rainer gewinnt Triathlon in Königsdorf 2007

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