Lungenentzündung zwingt Valentin Zeller in die Knie
Lungenentzündung zwingt Zeller in die Knie
... leider haben wir keine guten Nachrichten ...
Hallo an alle, die uns und unser Abenteuer in den letzten Tagen verfolgt haben. Mit diesem Eintrag müssen wir leider eine schlechte Nachricht liefern: Valentin ist nicht mehr im Rennen. Was ist passiert:
Am Donnerstag, den 6. September 2007 um 21.15 Uhr war die Tour für Valentin Zeller vorbei. Es war nicht der Feind Nummer 1, der Zeller in die Knie zwang sondern eine Lungenentzündung, die am Donnerstag nach den Pyrenäen akut wurde.
Vali hatte bisher körperlich kaum Probleme sondern es war eher der Schlafentzug, der zentrales Thema war und mit dem Zeller zu kämpfen hat. Daher wurde seine Verkühlung und sein Husten, die er nach den Alpen eingefangen hat, eher in den Hintergrund gedrängt – so wie auch andere typische Probleme, die bei solchen Belastungen üblicherweise auftreten (Reibstellen ..).
Am Donnerstag, dem Tag nach den Pyrenäen, hat sich der Zustand jedoch akut verschlimmert: Vali kämpfte immer mehr mit Atemnot, in den späten Nachmittagstunden des 6 Septembers traten Fieberschübe und Schweißausbrüche ein. Die Crew versuchte alles Mögliche, um die Fieberschübe in den Griff zu bekommen, doch in den Abendstunden war klar, dass es gesundheitlich nicht verantwortbar ist, Zeller noch weiter fahren zu lassen. So hat um 21:15 Uhr Zellers Freundin, Manuela den Stopp von Vali bekannt gegeben.
„Es kommt sehr oft vor, dass bei solchen Dauerbelastung und die ständigen Temperaturschwankungen eine Lungenentzündung auftritt“, so Dr. Philipp Zeller, Allgemeinmediziner und Bruder von Valentin Zeller. Bei solchen extremen Belastungen wie bei der Le Tour Ultime ist klarerweise das Immunsystem geschwächt. Es wäre unverantwortbar, noch weitere 1000 Kilometer mit Fieber zu fahren, da Folgen wie Herzmuskelentzündungen vorprogrammiert sind.
Die Enttäuschung ist dem SPachn-Volte mehr als ins Gesicht geschrieben, da die Vorbereitung für dieses Wettkampfabenteuer absolut optimal verlaufen sind und auch die Tour selbst eine ganz eigene Erfahrungen war, bei der Zeller sehr viel für seine zukünftigen Aktivitäten austesten konnte und die Strategie selbst genau gepasst hätte. Das Wichtigste ist jetzt jedoch, wieder gesund zu werden und dann die nächsten Aktivitäten wie die Crocodile Trophy zu planen.
DANKE!
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die vielen guten Gedanken, die netten Gästebucheinträge, die vielen SMS und euer Mitfiebern bedanken. Die letzten 7 Tage waren für uns alle ein ganz einzigartiges, herausforderndes, anstrengendes und besonderes Erlebnis und wir hoffe, dass wir euch einen einigermaßen guten Einblick in unsere "Le Tour Ultime" geben konnten.
Vali hat eine hervorragende Leistung gebracht und wir sind stolz auf das, was er in diesen sieben Tagen geschafft hat. ABer eines ist klar: Die Gesundheit steht einfach über allem.
Ganz liebe Grüße von der gesamten Zeller-Crew
Beitrag vom 07.09.2007
Von: Birgit Morelli
Quelle: Valentin Zeller
