Fasching Wolfgang und mein erstes Erlebnis mit Race Across America
Wolfgang Fasching und mein Erlebnis mit Biomechanik und die sieben Punkte für eine optimale Sitzposition.
Wolfgang und ich fuhren 1989 zusammen A B C Rennradrennen. Ich habe 1989 Reiselust bekommen, und war zwei Jahre in der Schweiz.
In Österreich wieder angekommen, war ich als Fahrradmechaniker zwei Jahre in Gnas bei Zweirad Hütter beschäftigt.
In dieser Zeit konnte ich Peter Luttenberger kennen lernen, er war auch bei Zweirad Hütter beschäftigt.
Zu dieser Zeit hatte ich natürlich auch ein sportliches Ziel mit dem Rennrad.
Mein sportliches Ziel war Rennradrennen und Rennradmarathons. Wolfgang kam oft ins Radgeschäft Zweirad Hütter und suchte Trainingspartner.
Für mich war es eine gute Gelegenheit mit Wolfgang zu trainieren. Es gab damals noch wenige Langstreckenfahrer die über zwölf Stunden trainierten, denn damals hieß es Langstreckenfahrer kann man mit Rennradsportler in der Klasse A B C nicht vergleichen.
In diesen zwei Jahren fuhren Wolfgang und ich unsere Trainingseinheiten, wenn sie länger wurden, immer mit Licht.
Damals hatte Wolfgang immer den Wunsch geäußert, mit Licht die Nacht durch zu fahren.
Ich konnte den Ötztaler Radmarathon 1991 auf Platz 30 und 1992 auf Platz 18 beenden.
1993 eröffnete ich ein Fahrradgeschäft, und begann mich immer mehr mit der Sitzposition auf dem Rennrad zu beschäftigen.
Ich gründete 1993 ein Rennrad Nachwuchs Team.
Sechs Wochen vor dem ersten Race Across America 1996 hatte ich erst wieder Kontakt mit Wolfgang, der beim Rennen mitfahren wollte.
Wolfgang kam 1996 zu mir und ich hörte, das er extrem große Schmerzen im Knie und Rücken hatte.
Ursache war die Sitzposition 1. Vorbau um 3 cm zu kurz und Sattel um 3 cm zu weit hinten. Leider begann ich erst später mit Foto und Videoaufnahmen.
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Bei der Sitzposition 2 ist der Unterschied gut zu erkennen.
Das Race Across America 1996 beendete Wolfgang auf Platz 3.
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Für mich entstand ein neues Gefühl, und das Erlebnis was bei einer Vermessung heraus kommen kann.
Wie man hört kann Wolfgang noch immer den Ausdauersport ausüben.
Für mich war es ein großes Erlebnis die sieben Punkte für eine optimale Sitzposition und die Biomechanik, die einen großen Anteil für Wolfgangs Erfolge im Ausdauersport hatten.
Wolfgang gelang im Jahr 1997 der erste Sieg bei Race Across America . Es folgten noch zwei weitere Siege.
Wolfgang wurde auf meiner selbst gebauten Vermessungsmaschiene für Maßrahmen eingestellt.

Ich entwarf für Wolfgang 1997 einen Rennradrahmen nach Mass.
Wolfgang konnte mit diesen Maßrahmen 1997 beim Race Across America seinen ersten Sieg erreichen.
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Wie man erkennen kann fährt Wolfgang heute noch die gleiche Sitzposition.
Das Foto wurde beim Rennen Le Tour Direct 2005 gemacht.
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Quelle Foto: Le Tour Direct 2005: Fasching Wolfgang
Wolfgang und ich vor meinem Radgeschäft 1996.
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